Case Studies: E 2 Visum Fallstudie 2026: 3 Visa genehmigt

Visa Type: E2 Visa
Country: Germany

Synopsis

E 2 Visum Fallstudie 2026: 3 Visa genehmigt

E 2 Visa Case Study 2026: Three Visas With USD 50,000 Cash

UK Flag English Version
Deutsche und US-Flaggen für deutsche Unternehmen, die mit einem E-2 Investorenvisum in die USA expandieren. Deutschland ist jedes Jahr das Land mit den meisten E-2 Visumanträgen in Europa.

Zusammenfassung (Executive Summary)

  • Mandant: Vertraulich
  • Vertragsstaat: Deutschland
  • Branche: IT-Beratung und Software-Implementierung
  • Geschäftsmodell: Stündlich abgerechnete Dienstleistungen mit Vor-Ort-Einsatz beim Kunden
  • Konsulat: US-Generalkonsulat Frankfurt
  • Bearbeitungszeit: 7 Wochen
  • Ergebnis: E-2 Investorenvisum für 4 Jahre (48 Monate) erteilt
  • Erweiterung: Zwei deutsche IT-Spezialisten innerhalb von 3 Monaten als E-2 Mitarbeiter (Employee) genehmigt

Investitionsstruktur

Investitionskomponente Wert (USD) Nachweistyp
Eingesetzte Barmittel $50.000 Bankbelege & Quittungen
Softwarelizenz $70.000 Unabhängiges Wertgutachten & Lizenzvertrag
Gesamtsumme "At Risk" $120.000 Gesamtverpflichtung

Nur zur Information, keine Rechtsberatung.

Deutsche IT-Mitarbeiter lösen komplexe Herausforderungen für ihr E-2-Visum an einem Laptop

E-2 Hintergrund

Der Mandant betrieb ein etabliertes IT-Beratungs- und Softwareimplementierungsunternehmen in Deutschland und gründete eine US-Betriebsgesellschaft, um bestehende US-Kunden besser bedienen zu können. Das US-Unternehmen wurde so strukturiert, dass es die Kundenbetreuung sofort über dokumentierte Leistungsbeschreibungen (Statements of Work) und Kundenverpflichtungen aufnehmen konnte. Das Modell war simpel: Implementierungsarbeiten vor Ort beim Kunden und stündliche Abrechnung der erbrachten Leistungen.

Der Wachstumsplan sah zudem vor, kurz nach dem Start zwei deutsche IT-Spezialisten zu transferieren, um Projekte umzusetzen und Kundenzeitpläne einzuhalten. Daher wurde der Investorenantrag so konzipiert, dass er mit den späteren E-2 Mitarbeiteranträgen konsistent blieb – unter Verwendung einer einheitlichen Geschäftsstory, identischer Annahmen und einer gemeinsamen Personal-Roadmap.

E-2 Herausforderungen

1. Niedriges E-2 Cash-Investment (50.000 USD)

Der Mandant verfügte nur über etwa 50.000 USD an liquiden Mitteln für den Einsatz. Dies barg das Risiko, dass die Investition für diesen Unternehmenstyp als unzureichend angesehen werden könnte, insbesondere da damit drei zusammenhängende E-2 Ergebnisse (Investor + 2 Mitarbeiter) unterstützt werden sollten.

2. Drei E-2 Bewerber in einem beschleunigten Zeitrahmen

Der Mandant beabsichtigte, den Unternehmensinhaber und zwei E-2 Spezialisten in kurzer Zeit umzusiedeln. Dies erforderte eine einzige kohärente Akte, die den Investorenfall stützte und über alle späteren Mitarbeiteranträge hinweg konsistent blieb.

E-2 Ergebnisse

Der Antrag wurde beim US-Konsulat in Frankfurt entschieden und innerhalb von sieben Wochen genehmigt. Das E-2 Hauptinvestorenvisum wurde für vier Jahre (48 Monate) ausgestellt. Innerhalb von drei Monaten nach der Investorengenehmigung wurden auch zwei deutsche IT-Spezialisten unter der E-2 Mitarbeiterklassifizierung zugelassen – genau nach dem im Investorenantrag vorgelegten Personal- und Skalierungsplan.

Warnung: Hohes Risiko im E-2 Verfahren

Wir haben den Mandanten von Anfang an darauf hingewiesen, dass der Fall aufgrund des begrenzten Cash-Investments und der Abhängigkeit von einer nicht-monetären Softwarelizenzkomponente ein sehr hohes Ablehnungsrisiko darstellte. Eine Genehmigung bei diesem Investitionsniveau ist nicht garantiert und hängt stark von der Qualität der Dokumentation und der internen Konsistenz ab.

E-2 Strategie und Lösung

1. E-2 Investition via Softwarelizenz (70.000 USD)

Der Mandant lizensierte eine in Deutschland entwickelte proprietäre Software an die US-Gesellschaft im Wert von 70.000 USD. Dies war das sensibelste Element des Falls. Ein glaubwürdiges unabhängiges Wertgutachten der Lizenz und der klare Nachweis der betrieblichen Notwendigkeit waren entscheidend. Das Konsulat akzeptierte den Lizenzwert als Teil der Investitionsverpflichtung.

2. US-Kundenverpflichtungen reduzierten das Startup-Risiko

Um die unmittelbare Marktnachfrage zu belegen, enthielt die Akte Unterstützungsschreiben von Kunden und, sofern verfügbar, unterzeichnete Verträge oder Leistungsbeschreibungen (SOWs) mit der US-Einheit. Dies half zu zeigen, dass das US-Unternehmen mit realen Aufträgen startet und nicht nur auf Prognosen basiert.

3. Nachweis der Nicht-Marginalität durch 5-Jahres-Einstellungsplan

Die Nicht-Marginalität wurde durch einen Fünf-Jahres-Personalplan untermauert, der an ein Finanzmodell und Meilensteine geknüpft war. Dies zeigte eine glaubwürdige Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum auf, das über den bloßen Lebensunterhalt des Gründers hinausgeht.

4. Konsistenz des Businessplans

Übereinstimmung mit Kundenverpflichtungen: Der Businessplan passte zu den vertraglich vereinbarten Arbeiten und legte dar, warum 50.000 USD in bar ausreichten, um den Betrieb aufzunehmen, wobei künftige Betriebskosten und die Skalierung durch Kundenzahlungen finanziert werden.

E-2 als Erweiterung des deutschen Geschäfts: Obwohl für einen E-2 Antrag nicht zwingend erforderlich, dokumentierte der Businessplan auch das bestehende deutsche Unternehmen. So wurde die US-Firma als Erweiterung einer etablierten, lebensfähigen Operation verstanden und nicht als rein spekulatives Startup.

E-2 Highlights der wichtigsten Nachweise

  • Vollzogener Software-Lizenzvertrag plus unabhängiges Wertgutachten für den Lizenzwert von 70.000 USD.
  • Dokumentation, die zeigt, dass die Software für die US-Dienstleistungserbringung betrieblich notwendig ist.
  • Unterzeichnete Kundenverträge und/oder SOWs sowie Unterstützungsschreiben von US-Kunden.
  • Businessplan und Finanzmodell, die auf die dokumentierten Kundenverpflichtungen abgestimmt sind.
  • Fünfjahres-Einstellungsplan, Entwicklung des Organigramms und meilensteinbasierte Skalierungsannahmen.
  • Nachweis der Barmittelauszahlung für die 50.000 USD-Komponente und Materialien zur Betriebsbereitschaft.

Praktische Erkenntnisse für das E-2 Visum

  • Bei begrenzten Barmitteln muss der Fall darlegen, warum der Einsatz ausreicht, um den realen Betrieb aufzunehmen und Umsätze zu generieren.
  • Ein unabhängiges Wertgutachten ist unerlässlich, wenn man sich auf eine nicht-monetäre Technologielizenz als Teil der Investition stützt.
  • Kundenverträge und Empfehlungsschreiben stärken die operative Bereitschaft erheblich und verringern das wahrgenommene Startup-Risiko.
  • Nicht-Marginalität ist dann am überzeugendsten, wenn Einstellungen sequenziell geplant, finanziert und konsistent mit dem Liefermodell sind.
  • Konsistenz zwischen Investoren- und Mitarbeiteranträgen reduziert Reibungsverluste, wenn mehrere E-2 Visa geplant sind.

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